Der in der Gemeinde Ebersburg ausgerufene Wassernotstand ist aufgehoben. Die Versorgungslage ist zwar insgesamt noch angespannt, hat sich aber so weit entspannt, dass der Gemeindevorstand die Gefahrenabwehrverordnung mit ihren Einschränkungen des Wasserverbrauchs aufgehoben hat.
„Die Wasserverbräuche sind in den vergangenen Tagen aufgrund der Notstandsfeststellung und der deutlich kühleren Temperaturen zurückgegangen. Auch wenn die nach wie vor niedrigen Grundwasserstände und die geringe Ergiebigkeit der Quellen weiterhin zur Vorsicht mahnen, hat sich die Situation durch den geringeren Verbrauch verbessert“, berichten die Geschäftsführer der RhönEnergie-Gruppe, Martin Heun und Dr. Arnt Meyer. Angesichts der aktuellen Wetterlage erwarten sie in den nächsten Tagen eine weitere Entspannung der Situation.
Auf Grundlage dieser Einschätzung kommt der Gemeindevorstand der Gemeinde Ebersburg zu dem Schluss, dass eine Aufrechterhaltung der bislang geltenden Einschränkungen nicht mehr erforderlich ist. Die entsprechenden Regelungen der Gefahrenabwehrverordnung sind daher am Montagabend außer Kraft getreten.
Trotz der Entspannung bitten die Gemeinde Ebersburg und die RhönEnergie die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um einen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser. Die vergangenen Wochen haben eindrücklich gezeigt, wie schnell sich die Situation bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen zuspitzen kann.
Bürgermeister Benjamin Reinhart dankt den Ebersburger Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich für ihre Disziplin und ihr Verständnis während des Wassernotstands: „Mir ist bewusst, dass die Gefahrenabwehrverordnung für viele Bürgerinnen und Bürger mit erheblichen Einschränkungen verbunden war. Umso mehr möchte ich mich bei allen bedanken, die sich an die Vorgaben gehalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung unserer Wasserversorgung geleistet haben. Dass wir die Einschränkungen nun aufheben können, ist eine gute Nachricht für ganz Ebersburg. Gleichzeitig sollten wir die Erfahrungen der vergangenen Wochen im Blick behalten und auch künftig sorgsam mit unserem Wasser umgehen.“