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Frei zugängliches WLAN in 40 kommunalen Einrichtungen

Digitale Dorflinde: Frei zugängliches WLAN in 40 kommunalen Einrichtungen der Gemeinde Ebersburg

 

Ebersburg, im Dezember 2025

 

Die Gemeinde Ebersburg hat im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ des Landes Hessen die öffentliche WLAN-Versorgung in ihren Liegenschaften deutlich ausgebaut. Durch die Förderung des Landes konnten insgesamt 40 Access-Points in Bürgerhäusern, Kindertagesstätten, Feuerwehrhäusern sowie Sportvereinsanlagen installiert werden. Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste können den Dienst ab sofort frei und uneingeschränkt nutzen.

 

Das vom Land Hessen aufgelegte Programm „Digitale Dorflinde“ unterstützt die Kommunen dabei, flächendeckend frei zugängliche WLAN-Hotspots in öffentlichen Gebäuden und zentralen Treffpunkten einzurichten. Ziel ist es, die digitale Infrastruktur insbesondere im ländlichen Raum zu stärken, die Attraktivität der öffentlichen Einrichtungen zu erhöhen und eine zeitgemäße digitale Teilhabe zu ermöglichen.

 

Der Betrieb der Digitalen Dorflinde ist in Ebersburg für einen Zeitraum von mindestens 36 Monaten gesichert. Die Gemeinde plant bereits jetzt, das Angebot über diesen Förderzeitraum hinaus fortzuführen. Damit wird ein langfristiger Beitrag zu einer modernen und gut vernetzten Kommune geleistet.

 

„Mit der Digitalen Dorflinde machen wir einen weiteren Schritt hin zu einer zeitgemäßen, digital gut angebundenen Gemeinde“, erklärt Bürgermeister Benjamin Reinhart. „Ob im Bürgerhaus, in der Kita, bei der Feuerwehr oder beim Sport – ein stabiler Internetzugang ist heute ein echter Mehrwert für Veranstaltungen, Schulungen und den Alltag vieler Menschen.“

 

Besonders deutlich werden die Vorteile in den Kindertagesstätten und bei der Feuerwehr:

  • In den Kitas steht dem Personal nun WLAN für die Nutzung von Apps zur Kommunikation mit den Eltern, für die digitale Dokumentation und für interne Abstimmungen zur Verfügung. Die Verwaltungsabläufe in den Einrichtungen können dadurch deutlich effizienter und zunehmend papierärmer gestaltet werden. Die Digitalisierung der Kitas wird so im Bereich der Verwaltungsprozesse spürbar vorangebracht.

  • In den Feuerwehrhäusern bietet die neue Infrastruktur die technische Grundlage für Online-Veranstaltungen und Schulungen sowie für die Anbindung von Alarmmonitoren. Dies unterstützt die Einsatzkräfte bei der schnellen und verlässlichen Informationsbereitstellung im Einsatzfall und bei der Aus- und Fortbildung.

     

Auch bei der Nutzung der Bürgerhäuser und Sportanlagen bringt die Digitale Dorflinde spürbare Verbesserungen. Tagungen, Vereinsabende, Schulungen oder Sportveranstaltungen können dank frei zugänglichem WLAN moderner organisiert werden – von digitalen Präsentationen über Online-Anmeldungen bis hin zu begleitenden Informationsangeboten für Teilnehmende.

„Gerade im ländlichen Raum sind WLAN-Hotspots eine gute Möglichkeit, eine zusätzliche Internetanbindung zu schaffen – und dies öffentlich zugänglich und kostenfrei“, sagte die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. „Die ‚Digitalen Dorflinden‘ bieten einen echten Mehrwert, egal ob für Bürgerinnen und Bürger vor Ort oder im Tourismus. Als Digitalministerin ist es auch mein Anspruch für schlanke und effiziente Prozesse zu sorgen. Ich freue mich deshalb, dass uns das mit Blick auf unser WLAN-Förderprogramm offenbar einmal mehr gelungen ist. Insbesondere die hohe Zahl bereits in Betrieb genommener Hotspots beweist das“, so Sinemus weiter. Das hessische WLAN-Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ ist im September 2018 gestartet und wird Ende diesen Jahres abgeschlossen. Insgesamt wurden rund 3.600 Hotspots bewilligt, mehr als 3.200 Dorflinden sind bereits am Netz. Insgesamt haben mehr als 245 Kommunen in Hessen einen Förderbescheid erhalten, so dass mehr als die Hälfte aller Städte und Gemeinden von dem Programm profitiert haben. Mehr als 48 Millionen Mal wurden die Hotspots bisher genutzt. WLAN-Infrastruktur ist neben dem Festnetz- und Mobilfunkausbau ein wichtiger Baustein der Gigabitstrategie für Hessen. 

 

Die Umsetzung des Projekts erfolgte in sehr guter Zusammenarbeit mit der Firma Innerebner IT, die als zentraler Ansprechpartner die technische Einrichtung der Digitalen Dorflinde in den Liegenschaften der Gemeinde Ebersburg gesteuert und unterstützt hat. Die enge Abstimmung zwischen Verwaltung und Dienstleister hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Projekt zügig und reibungslos realisiert werden konnte.

 

Mit der Inbetriebnahme der Digitalen Dorflinde setzt die Gemeinde Ebersburg ein weiteres Signal für die Stärkung der digitalen Teilhabe ihrer Bürgerinnen und Bürger und für eine zukunftsfähige Ausstattung der kommunalen Infrastruktur.

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 16. Dezember 2025

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