Ergebnisse Elternbefragung 2019

Ergebnisse aus der Elternbefragung 2019 zur Kinderbetreuung usw. bei Familien in Ebersburg mit Kindern von 0 bis 10 Jahre im Frühjahr 2019

In der Zeit vom 5. April bis zum 26. April 2019 hat zum dritten Mal die Befragung der Eltern in Familien mit Kindern von 0-10 Jahren in Ebersburg stattgefunden. Insgesamt handelt es sich um ein quantitative aber auch qualitative Umfrage, mit der die Angebote an dem Bedarf zu orientieren und somit eine Verbesserung zu erreichen.  Die Ergebnisse stellen sich in einer ersten Übersicht wie folgt dar:

Die Rücklaufquote betrug wieder 35 % und erreicht damit eine gleichgute Quote wie in 2017 und in 2015.  Insgesamt wurden 317 Familien angeschrieben, wovon sich 111 zurückgemeldet haben.

73 % der rückmeldenden Familien nutzen aktuell die Betreuungsangebote der drei Kindertagesstätten in Ebersburg, wovon 65 % die Kindergärten und 8 % die Krippen besuchen. Die Nachmittagsbetreuung schlug sich mit 7,7 % nieder und 14,8 % nahmen (noch) kein Betreuungsangebot in Ebersburg in Anspruch.

Eine zentrale Frage der Erhebung war dabei, ob die derzeit angebotenen Betreuungszeiten grundsätzlich ausreichen. Dies beantworteten 86 Familien mit JA und 14 Familien mit NEIN. Von den Familien, denen die angebotenen Zeiten nicht ausreichen, gaben 11 Familien konkrete Rückmeldung. Schwerpunkt war dabei, dass die Randzeiten (früh, spät und Freitag) nicht ausreichen.

Die Frage zur Abdeckung des Betreuungsbedarfs wurde dann nochmals auf die jeweiligen Kindertagesstätten bezogen gestellt, um ggf. örtliche Besonderheiten auch getrennt für das Kindergarten- sowie Krippenangebot zu erfassen. Auch hier gab es die Möglichkeit freier Rückmeldungen, die insbesondere die Betreuungsmodule, Betreuungszeiten, Mittagsverpflegung und Ferien betreffen.

Bei der Nutzung ergänzender Betreuungsangebote sind die Großeltern mit 53,2 % immer noch die wichtigsten Unterstützer der Familien. Daneben benennen 13,7 % verlässliche Absprachen mit andere Familien als Hilfe bei der Kinderbetreuung. Für 8,9 % sind die Ferienfreizeiten ein hilfreiches Angebot. Aber 10,5 % erklären auch, dass Ihnen kein bekanntes oder passendes Angebot zur Verfügung steht bzw. sie sich dies nicht finanziell leisten können. Ergänzend gab es von 7,3 % ergänzende textliche Anregungen.

Da aus den Umfragen der Vorjahre bereits der Bedarf der Ferienbetreuung bekannt war, wurden hier konkrete Änderungswünsche angefragt. Diese konzentrierten sich bei den Rückmeldungen vorrangig darauf, dass eine Wochen Betreuungsangebot für die Kinder ab 6 Jahre zu wenig sei und dass es an einer Ferienbetreuung für U3- bzw. Ü10-Kinder mangelt.

Der Ausschuss für Finanzen, Familie, Kultur und Soziales hat sich in seiner letzten Sitzung mit den Ergebnissen befasst. Ebenso werden diese von der Gemeindeverwaltung mit dem Familienzentrum, den Kindertagesstätten usw. genutzt, um Angebote im Rahmen der Möglichkeiten anzupassen. 

Die komplette Auswertung finden Sie hier

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