Bürgerbefragung zur Nahversorgung in Ebersburg und Gersfeld

Bürgerbefragung zum Thema Nahversorgung in Ebersburg und Gersfeld – Präsentation der Ergebnisse am 15.01.2019 in Schmalnau

Versorgungsangebote im ländlichen Raum werden knapp. Gaststätten schließen, Lebensmittelgeschäfte ziehen sich aus kleineren Ortschaften zurück und auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr lässt vielerorts zu wünschen übrig. Was bedeutet das für die Versorgung älterer Menschen, die nicht mehr mobil sind?
Dieser Frage widmete sich im vergangenen Jahr eine Bürgerbefragung der Hochschule Fulda in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebersburg und der Stadt Gersfeld. Rund 600 Seniorinnen und Senioren beteiligten sich an der Befragung.

Am 15. Januar 2019 wurden die Ergebnisse im Bürgerhaus Schmalnau präsentiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, die Ergebnisse gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen der Hochschule Fulda und der Ebersburger Bürgermeisterin Brigitte Kram zu diskutieren.

Für den ländlichen Raum, so zeigen die Ergebnisse, bieten die beiden Rhöner Gemeinden eine gute Versorgungsinfrastruktur. „Die Mehrheit der befragten Seniorinnen und Senioren, ist mit den vorhandenen Angeboten durchaus zufrieden“, berichtet Dr. Catherina Jansen, Mit-Initiatorin der Befragung. „Zugleich wurde deutlich, dass die meisten der Befragten auch noch weitgehend mobil sind. Bei nachlassender Gesundheit ist die Versorgung oft erschwert und bei vielen nur mit Hilfe von Angehörigen möglich. Doch nicht immer steht diese Hilfe auch tatsächlich zur Verfügung.“

„Der Bedarf an Unterstützungsangeboten, auch außerhalb der eigenen Familie, wird in Zukunft zunehmen“, so Prof. Dr. Stephanie Hagspihl. Die Wissenschaftlerinnen der Hochschule Fulda beschäftigen sich deshalb mit der Entwicklung und Erforschung alternativer Versorgungskonzepte, speziell mit Blick auf die Bedürfnisse älterer Menschen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes VeWoLA (Versorgungs-, Wohn- und Verpflegungskonzepte für ein selbstbestimmtes Leben im Alter) sind interessierte Bürgerinnen und Bürger deshalb eingeladen, sich aktiv zu beteiligen, mitzuforschen und ihre eigenen Ideen einzubringen.

Die Präsentation der Ergebnisse finden sie   hier

Bei Fragen zur Studie und bei Interesse, mehr über das Projekt VeWoLA zu erfahren, stehen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Hochschule Fulda gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Hochschule Fulda
Fachbereich Oecotrophologie
Dr. Catherina Jansen
Email: catherina.jansen@oe.hs-fulda.de
Telefonnummer: 0661 – 9640 - 1980

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