| Charta für Klimaschutz unterschrieben (28. Juli 2010) |
Gemeinde Ebersburg unterzeichnet Charta für den KlimaschutzInsgesamt 80 Kommunen engagieren sich bereits für den KlimaschutzHeute hat die Bürgermeisterin der Gemeinde Ebersburg, Brigitte Erb, gemeinsam mit sechs weiteren Kommunen die hessische Charta für den Klimaschutz unterzeichnet. Ebersburg ist eine von ca. 80 Kommunen in Hessen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in ihrer Region engagiert und die Charta unterzeichnet hat. Die Charta für den Klimaschutz ist im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ins Leben gerufen worden.
Die Gemeinde Ebersburg wird in den nächsten Wochen und Monaten den Energieverbrauch der öffentlichen Einrichtungen genauer unter die Lupe nehmen, eine CO2-Bilanz erstellen und anschließen weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung und somit zur Reduzierung des CO2-Ausstosses in Angriff nehmen. Damit sollen die schon durchgeführten Maßnahmen, wie z. B. die energetische Sanierung der Bürgerhäuser in Ried, Schmalnau und Weyhers sowie die Neukonzipierung der Straßenbeleuchtung und Einführung der Fernwerktechnik, ergänzt und auch finanzielle Einsparungen der Gemeinde erreicht werden. Die Beteiligung an dem Projekt „100 Kommunen für den Klimaschutz“ ist ein Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Gemeinde Ebersburg. Insgesamt soll eine langfristige Perspektive für die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden, um das Leben heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten. Sie baut auf Engagement und aktive Beteiligung alle Akteure. In diesem Zusammenhang ist eine Beteiligung an dem Wettbewerb „Bioeffiziendorf“ sowie Informationsstände für die Beteiligung an „10.000 Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschuzt“ vorgesehen. Durch beide Projekte können sich die Einwohner je nach eigenen Möglichkeiten mit kleinen oder auch größeren Maßnahmen am Klimaschutz beteiligen, teilweise Einsparungen erzielen oder bessere Fördermöglichkeiten erhalten. Im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde sind aber auch strukturelle Aspekte, wie die Ortskernentwicklung, Attraktivität als Lebensmittelpunkt für alle Generationen und damit eine intergenerative Gerechtigkeit, Bestandteil der Gesamtstrategie. Diese Ziele werden mit Projekten wie z. B „Ab in die Mitte“ oder der Arbeit des Vereines „Miteinander – Füreinander Oberes Fuldatal e. V.“ verwirklicht. Auch die Förderung der Kinderbetreuung in Kinderkrippen, Kindergärten, durch Tagesmütter oder auch an Nachmittagen im Bereich der Grundschulen sind dabei wichtige Standortfaktoren. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28 Juli 2010 ) |