| Baumaßnahmen in Ebersburg (10.04.2008) |
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Abwasserverband „Obers Fuldatal“ schließt weitere Lücken in der öffentlichen Abwasserentsorgung
Die Bauarbeiten für den Anschluss des Weilers Frauenholz an das bestehende Entsorgungsnetz des Abwasserverband „Oberes Fuldatal“ haben im März 2008 bereits begonnen. Damit wird eine weitere Lücke in der öffentlichen Abwasserentsorgung im Verbandsgebiet geschlossen. Auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben muss auch für den Weiler Frauenholz eine Abwasserentsorgung geregelt werden, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Bisher bestanden hier Hausklärgruben, die regelmäßig entleert werden mussten. Im Zuge der erstmaligen Kanalisation des Weilers, werden die betroffenen Grundstücke nunmehr an die Sammelleitung in Mittelstellberg angeschlossen und die Schmutzabwässer zur Reinigung der Kläranlage Thalau zugeleitet. Nach entsprechender Ausschreibung erhielt die Firma Herget aus Tann-Lahrbach den Auftrag für die Bauarbeiten, die bereits in Mittelstellberg begonnen haben. Durch entsprechende Zuschüsse wird diese Maßnahme vom Land Hessen unterstützt.
Gleichzeitig mit dieser Maßnahme hat die Stadt Gersfeld mit dem Bau der Anschlussleitung von Dalherda nach Oberstellberg begonnen. Da Dalherda nicht im Gebiet des Abwasserverbandes „Oberes Fuldatal“ liegt, wurde hier eine Sondervereinbarung zwischen Gersfeld und dem Abwasserverband getroffen, wonach die Stadt Gersfeld das Abwasser zur Entsorgung dem Verband „andient“ und hiefür entsprechende Kosten erstattet. Ebenso für dieses Jahr ist die Erneuerung des Kanals in der Kastanienallee im OT Thalau Oberstellberg vorgesehen. Hierzu laufen derzeit die Vorbereitungen. Der vorhandene Kanal wies im Zuge der Überprüfung nach der Eigenkontrollverordnung so große Schäden aus, dass dieser erneuert werden muss. Für diese Maßnahme wird eine Landeszuwendung gewährt, die zur teilweisen Finanzierung des Vorhabens beiträgt.
Eine besondere Herausforderung stellt die Abwasserentsorgung im Gichenbachtal dar. Für die insgesamt ca. 80 Haushalte in dem Gersfelder Stadtteil Gichenbach sowie dem Ebersburger Ortsteil Schmalnau-Untergichenbach, wurden verschiedene Entsorgungs-Varianten geprüft. Der Abwasserverband hat sich nunmehr in Abstimmung mit der zuständigen Wasserbehörde für ein Vakuumsentwässerungssystem als wirtschaftlichste Entwässerungsvariante entschieden, über das die Schmutzabwässer der einzelnen Grundstücke in Gichenbach und Untergichenbach bis zu einer Vakuumstation „angesogen“ werden. Von hier aus werden dann die Schmutzabwässer über eine Druckleitung in den bestehenden, öffentlichen Abwasserkanal im OT Schmalnau eingeleitet und zur Reinigung an die Kläranlage in Ried weitergeführt. Nach der zur Zeit durchgeführten Planung zum Leitungsverlauf soll ein baldmöglichster Baubeginn (Mitte 2008) erfolgen.
Auch mit den Bauarbeiten für den Kanalanschluss des Ebersberger Weilers Rödersbach an die Kläranlage Weyhers wurde kürzlich begonnen. Derzeit wird die Verbindungsleitung von der Firma Bickardt-Bau von der Feuersteinsmühle in Richtung Rödersbach gebaut. Danach folgt der Anschluss der einzelnen Grundstücke an die neuverlegte öffentliche Schmutzwassersammelleitung. Eine weitere Baumaßnahme des Abwasserverbandes „Oberes Fuldatal“ wird in Weyhers – Im Borngrund mit Vorhaben der Gemeinde Ebersburg sowie der GWV verbunden: Hier erfolgt die Herstellung eines neuen Schmutzwasserkanals (Abwasserverband) zusammen mit dem Bau einer Außengebietsentwässerung mit Regenwasserrückhaltung (Gde. Ebersburg) sowie einer Erneuerung der dortigen Wasserleitung (GWV Fulda) im Borngrund in OT Weyhers. Mit dem Bauvorhaben wurde die Firma Tika aus Poppenhausen beauftragt, die vstl. am 15. April 2008 mit den Arbeiten beginnen wird. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10 April 2008 ) |